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Training auch für Menschen mit Behinderung – Mit durchdachten Trainingskonzepten ein Stück weit Lebensqualität zurückgewinnen

Wenn es darum geht, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder einer angeborenen Behinderung in das Training von Kampfsportvereinen oder Selbstverteidigungskursen einzubinden, herrscht vielerorts immer noch große Unsicherheit und eine gewisse Skepsis. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass diese Skepsis zumeist unbegründet ist. Einige Gedanken hierzu möchten wir nachfolgend darlegen.

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Auch die Kleinen brauchen Schutz – Sinnvolle Konzepte im Bereich Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurse für Kinder

Während bei Vereinen traditioneller Kampfsportarten wie etwa Judo oder Karate seit jeher Kinder- und Jugendkurse fest im Vereinsleben verankert sind, stellt sich für Anbieter „realitätsbasierter Selbstverteidigungssysteme“ oftmals die Frage, ob die für das Überstehen von Angriffen auf der Straße entwickelten Konzepte auch auf Kurse im Bereich des Kindertrainings übertragen werden können.

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Ein Opfer von vielen – Neuerliche Gewalt nach gezeigter Zivilcourage

Es ist wieder einmal passiert: Nachdem erst vor wenigen Wochen die junge Studentin Tugce aus Offenbach, die, nachdem sie belästigten Mädchen zu Hilfe kam, von einem 18jährigen, mehrfach vorbestraften Intensivtäter totgeprügelt wurde, ereilte nun einen Anwalt aus Frankfurt ebenfalls das Schicksal eines gewalttätigen Übergriffs nach gezeigter Zivilcourage (Quelle: www.faz.de).

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Training auch für Menschen mit Behinderung – Mit durchdachten Trainingskonzepten ein Stück weit Lebensqualität zurückgewinnen
02/04/2015
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Aufgrund des manchmal körperlich sehr intensiven Trainings sind viele immer noch der Meinung, dass Personen mit einem körperlichen Handicap einem solchen Training schlichtweg nicht gewachsen sind. Was dabei oftmals gerne übersehen wird, ist die Tatsache, dass in vielen Fällen schlichtweg ein durchdachtes Konzept fehlt, mittels dessen auch Menschen mit Behinderung auf sinnvolle Art und Weise am Trainingsbetrieb teilnehmen können. Gerade beim Selbstschutz, so wie wir es vom Urban Survival-Team interpretieren, kommt es ja nicht nur allein auf die physische Komponente von Abwehr- und Kampftechniken an, sondern auch auf die Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Alltag. Gerade für behinderte Menschen bedeuten kleine aber stetige Verbesserungen eine enorme Steigerung der eigenen Lebensqualität, so dass die Sportvereine und Selbstverteidigungsschulen auf diesem Wege ihren Beitrag zur Verbesserung der Alltagssituation bei Menschen mit Handicap leisten können.

Darüber hinaus ist es auch möglich, die physischen Trainingseinheiten individuell so anzupassen, dass auch körperlich eingeschränkte Teilnehmer im Rahmen ihrer Möglichkeiten fortlaufend am Trainingsbetrieb teilnehmen und im Laufe der Zeit ihre motorischen Fähigkeiten ein Stück weit verbessern können. Als Anbieter für Kampfsport und Selbstverteidigung sehen auch wir vom Urban Survival-Team es als selbstverständlich an, Personen mit Handicap vollwertig in das Training zu integrieren, getreu dem Moto: „In erster Linie zählt der Mensch, beim Training unter Freunden sind alle gleich.“ Insofern sind uns Menschen mit Behinderung jederzeit herzlichen im Training willkommen, eine individuelle Betreuung durch die Trainer vor Ort ist hierbei stets gewährleistet. Des Weiteren macht es auch Sinn, spezielle Kurse in den Betreuungseinrichtungen vor Ort durchzuführen. Hierbei besteht der große Vorteil darin, dass der Seminarleiter bzw. der Trainer unmittelbar mit den Betreuern und Heilpädagogen zusammenarbeiten kann, um speziell auf die sehr unterschiedlich ausgeprägten Anforderungen der körperlich gehandicapten Trainingsteilnehmer eingehen zu können. Insofern können speziell auf die Belange von Menschen mit Behinderung angepasste Kurse auch einen positiven Beitrag im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes leisten, was sich in der Folge auch im Alltag der betroffenen Personen positiv bemerkbar macht. Wünschenswert für die Zukunft wäre es in jedem Fall, wenn noch mehr Kampfsportvereine sowie Schulen und Clubs für Selbstverteidigung und Selbstschutz auf die Belange von Menschen mit Behinderung eingehen würden, da es für alle Beteiligten eine erfüllende Erfahrung ist zu beobachten, wie sich die Lebenssituation von teilweise auch sehr stark gehandicapten Menschen durch die Teilnahme am Trainingsbetrieb Woche für Woche verbessert. Jeder Trainer sollte den Anspruch haben, seinen Teil zu dieser Entwicklung beizutragen, oder um es einmal mit einem Wahlspruch der Samurai zu formulieren: „Ein wahrer Krieger kümmert sich stets auch um die schwächeren Mitglieder der Gesellschaft, nur dann führt er ein wahrhaft erfülltes Leben.“

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