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Training auch für Menschen mit Behinderung – Mit durchdachten Trainingskonzepten ein Stück weit Lebensqualität zurückgewinnen

Wenn es darum geht, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder einer angeborenen Behinderung in das Training von Kampfsportvereinen oder Selbstverteidigungskursen einzubinden, herrscht vielerorts immer noch große Unsicherheit und eine gewisse Skepsis. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass diese Skepsis zumeist unbegründet ist. Einige Gedanken hierzu möchten wir nachfolgend darlegen.

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Auch die Kleinen brauchen Schutz – Sinnvolle Konzepte im Bereich Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurse für Kinder

Während bei Vereinen traditioneller Kampfsportarten wie etwa Judo oder Karate seit jeher Kinder- und Jugendkurse fest im Vereinsleben verankert sind, stellt sich für Anbieter „realitätsbasierter Selbstverteidigungssysteme“ oftmals die Frage, ob die für das Überstehen von Angriffen auf der Straße entwickelten Konzepte auch auf Kurse im Bereich des Kindertrainings übertragen werden können.

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Ein Opfer von vielen – Neuerliche Gewalt nach gezeigter Zivilcourage

Es ist wieder einmal passiert: Nachdem erst vor wenigen Wochen die junge Studentin Tugce aus Offenbach, die, nachdem sie belästigten Mädchen zu Hilfe kam, von einem 18jährigen, mehrfach vorbestraften Intensivtäter totgeprügelt wurde, ereilte nun einen Anwalt aus Frankfurt ebenfalls das Schicksal eines gewalttätigen Übergriffs nach gezeigter Zivilcourage (Quelle: www.faz.de).

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Ein Opfer von vielen – Neuerliche Gewalt nach gezeigter Zivilcourage
19/12/2014
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Es ist wieder einmal passiert: Nachdem erst vor wenigen Wochen die junge Studentin Tugce aus Offenbach, die, nachdem sie belästigten Mädchen zu Hilfe kam, von einem 18jährigen, mehrfach vorbestraften Intensivtäter totgeprügelt wurde, ereilte nun einen Anwalt aus Frankfurt ebenfalls das Schicksal eines gewalttätigen Übergriffs nach gezeigter Zivilcourage (Quelle: www.faz.de).
Auf dem Heimweg von einer Firmenfeier kam er an einem Platz vorbei, auf dem zwei Mädchen offensichtlich von einer fünfköpfigen Gruppe junger Männer aus dem afrikanischen bzw. arabischen Sprachraum (laut Zeugenaussage des Opfers) bedrängt wurden.
Als der couragierte Anwalt die Männer aufforderte, die Mädchen in Ruhe zu lassen, wurde er sofort von der Gruppe angegriffen und zu Boden geschlagen.
Ihrem am Boden liegenden Opfer nahmen die Männer zudem noch die Brieftasche und das Handy ab. Nachdem der Anwalt – welcher noch bei Bewusstsein war – sich immer noch bewegte, kam einer der Täter nochmals zurück und trat erneut auf ihn ein. Erst nachdem die Täter verschwunden waren, riefen vorbeikommende Passaten die Polizei und einen Krankenwagen, eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang erfolglos.

Das Traurige an der Sache ist, dass sich trotz zahlreicher während des Vorfalls auf dem Platz anwesender Personen bislang kein Zeuge bei der Polizei gemeldet hat, welcher zur Klärung des Sachverhaltes beitragen könnte. Der Geschädigte erlitt einen Nasenbeinbruch, ihm wurden das Jochbein zertrümmert, mehrere Zähne ausgeschlagen und der Kiefer gebrochen, Spuren dieser Verletzungen wird man voraussichtlich auch nach vielen Jahren noch sehen können.
Nachdenklich machen muss einen in diesem Zusammenhang auch die vom Opfer berichtete medizinische Behandlung im Nachgang des Vorfalls. Der behandelnde Notarzt tat zunächst so, als ob der couragierte Anwalt selbst Schuld sei an seinem „Missgeschick“ habe, „er hätte sich ja nicht unbedingt einmischen müssen“. Wenn das der Dank für gezeigte Zivilcourage ist, dann läuft wirklich etwas grundlegend falsch in diesem Land. Zum Glück ist die Mehrheit unserer Mediziner nicht derart arrogant, die meisten Ärzte und Rettungssanitäter leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit, das muss an dieser Stelle auch mal gesagt werden. Nichtsdestotrotz sollte uns dieser brutale körperliche Übergriff nachdenklich machen, insbesondere sollten sich diejenigen schämen, die einfach vorbeigelaufen sind, ohne wenigstens mit dem Handy die Polizei zu benachrichtigen.
Man muss sich nicht selbst in körperliche Gefahr begeben, aber Hilfe zu holen sollte für jeden Einzelnen eine Pflicht und eine Selbstverständlichkeit sein.

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