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Training auch für Menschen mit Behinderung – Mit durchdachten Trainingskonzepten ein Stück weit Lebensqualität zurückgewinnen

Wenn es darum geht, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder einer angeborenen Behinderung in das Training von Kampfsportvereinen oder Selbstverteidigungskursen einzubinden, herrscht vielerorts immer noch große Unsicherheit und eine gewisse Skepsis. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass diese Skepsis zumeist unbegründet ist. Einige Gedanken hierzu möchten wir nachfolgend darlegen.

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Auch die Kleinen brauchen Schutz – Sinnvolle Konzepte im Bereich Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurse für Kinder

Während bei Vereinen traditioneller Kampfsportarten wie etwa Judo oder Karate seit jeher Kinder- und Jugendkurse fest im Vereinsleben verankert sind, stellt sich für Anbieter „realitätsbasierter Selbstverteidigungssysteme“ oftmals die Frage, ob die für das Überstehen von Angriffen auf der Straße entwickelten Konzepte auch auf Kurse im Bereich des Kindertrainings übertragen werden können.

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Ein Opfer von vielen – Neuerliche Gewalt nach gezeigter Zivilcourage

Es ist wieder einmal passiert: Nachdem erst vor wenigen Wochen die junge Studentin Tugce aus Offenbach, die, nachdem sie belästigten Mädchen zu Hilfe kam, von einem 18jährigen, mehrfach vorbestraften Intensivtäter totgeprügelt wurde, ereilte nun einen Anwalt aus Frankfurt ebenfalls das Schicksal eines gewalttätigen Übergriffs nach gezeigter Zivilcourage (Quelle: www.faz.de).

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Auch die Kleinen brauchen Schutz – Sinnvolle Konzepte im Bereich Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurse für Kinder
07/01/2015
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Viele würden hier wahrscheinlich zunächst spontan den Kopf schütteln und anmerken, dass harte Techniken wie Fingerstiche zum Auge oder Tritte in die Weichteile doch auf gar keinen Fall für das Training mit Kindern geeignet sind. Für sich gesehen ist das natürlich zunächst richtig, da Kinder mit allzu „brutalen“ Methoden sicherlich überfordert und nicht dazu in der Lage wären, das Gelernte kognitiv zu verarbeiten und richtig einzuschätzen. Hierbei ist jedoch anzumerken, dass die Herangehensweise bei Selbstverteidigungs- bzw. Selbstbehauptungskursen für Kinder eine gänzlich andere ist.
Im Vergleich zum Erwachsenenbereich steht bei Kindern die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins, das Erkennen von Gefahren und die Wahrnehmung eigener Grenzen viel Stärker im Vordergrund, wohingegen das Erlernen von „Techniken“ in den meisten Fällen nur rund ein Drittel der gesamten Trainingszeit beansprucht. Dieser prozentuale Anteil ist sicherlich nicht in Stein gemeißelt, wird aber immer wieder genannt, wenn man sich mit den Trainern und Anbietern solcher für Kinder konzipierter Selbstbehauptungskurse unterhält.

Innerhalb solcher Kurse ist es vor allem wichtig, den Kindern auf spielerische Art und Weise zu vermitteln, dass es völlig in Ordnung ist, „Nein“ zu sagen, wenn einem eine Situation oder eine Handlung von anderen Personen „komisch“ vorkommt. Denn gerade psychisch gestörte Straftäter nutzen die natürlicherweise vorhandene Naivität von Kindern, um still und heimlich ihr perfides Spiel mit ihnen zu treiben.
Hier ist vor allem auch die Abstimmung zwischen Elternhaus und Trainern wichtig, um den Kindern auch in den Kursen immer wieder zu verdeutlichen, dass sie sich bei Problemen oder ungewöhnlichen oder beängstigenden Erlebnissen jederzeit an ihre Eltern wenden oder in der Öffentlichkeit auch andere Erwachsene um Hilfe ersuchen können, wenn sie von Fremden belästigt oder in einer sonstigen Art und Weise bedrängt werden. Es geht hierbei nicht darum, bei den Kindern unnötige Ängste zu schüren oder in paranoide Wahnvorstellungen zu verfallen, vielmehr sollen unsere Jüngsten zu selbstbewussten Individuen erzogen werden, die eine gesunde Selbsteinschätzung haben und ihre persönlichen Grenzen auch gegen Annäherungen und Übergriffe von Dritten zu behaupten wissen. Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Selbstverteidigungs-/Selbstbehauptungskurse für Kinder absolut sinnvoll sind, sofern ihnen ein kindgerechtes Unterrichtskonzept zugrunde liegt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Trainerteam und Elternhaus gewährleistet ist. Den richtigen Anbieter bzw. die richtige Schule findet man – wie immer – am besten durch die Teilnahme an Probetrainings heraus.
Sofern Sie dann das Gefühl haben, dass ihr Kind hier gut aufgehoben ist, steht der Kursteilnahme nichts mehr im Wege, ihr Kind wird es Ihnen sicherlich danken.

 

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